Systemische Pädagogik in der Kita

Die systemische Sichtweise ist insbesondere im Bereich der Beratung, des Coachings und des therapeutischen Arbeitens etabliert. Zunehmend gewinnt der Ansatz auch in anderen pädagogischen Handlungsfeldern an Bedeutung. Kindertagesstätten können sich den systemischen Blick in unterschiedlicher Hinsicht nutzbar machen.
Der systemische Ansatz zielt in erster Linie auf die eigene, professionelle Haltung ab. Darauf aufbauend lassen sich Interaktionen mit Kindern, Eltern, Kollegen und Mitarbeitern konstruktiv und lösungsorientiert gestalten. Ausgehend von systemischen Annahmen gewinnt die prozesshafte Begleitung von Kindern und ihren Familien im Kontext Kita weitere Handlungsdimensionen.
Die theoretischen Inhalte werden durch praktische Beispiele vertieft.

Inhalte:
• Systemische und konstruktivistische Ansichten in der pädagogischen Arbeit
• Merkmale einer beziehungsfördernden Haltung
• Die Rolle des/der Erzieher*in (im Beziehungsdreieck, Team, …) aus systemischer Sicht (u.a. Inklusion, Heterogenität, Differenzierung)
• Jede Kommunikation als Kooperationsangebot nutzen, konstruktive Fragen stellen
• Die Ebene Kind: die Bedeutung von Atmosphäre und Kontakt
• Die Ebene Eltern: das soziale System Familie
• Die Ebene Team/Leitung: strategische Teamführung aus systemischer Sicht
• Die Ebene Selfcare: Ich als System

Termin:   28./29. März 2019 (Do/Fr), 9.00 – 17.00 Uhr

morshhaeuser-sw

Leitung:  

Dirk Morschhäuser, Dipl. Sozialarbeiter, Systemischer Therapeut DGSF

Lydia Morschhäuser, Erzieherin, Maltherapeutin (IHKD), im Studium Bildungs- und
Sozialmanagement mit Schwerpunkt „Frühe Kindheit“

Tagungsort:   Forum Pallotti, Vallendar

TN-Gebühr:   220,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 180,- €)

Gruppengröße:   max. 18 Personen

Anmeldeschluss:   08. März 201