Verrückt und kriminell …

forensische Psychiatrie meets Systemische Therapie

Therapie und Beratung unter Zwang spielt in diversen beruflichen Kontexten eine tragende Rolle. Dies stellt sowohl für die Klienten, aber auch für die Berater und Therapeuten eine Herausforderung dar. Der Umgang mit psychiatrischen Diagnosen ist für systemische Therapeuten häufig noch ungewohnt.
Wo kommen diese beiden Spannungsfelder besser zur Geltung als im Maßregelvollzug, genauer gesagt der forensischen Psychiatrie? Die Wirksamkeit von systemischer Therapie bei der Behandlung von Menschen, die sich aufgrund einer im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung begangenen Straftat im Maßregelvollzug befinden, ist kaum erforscht.

Können systemische Methoden und Herangehensweisen hier wirksam sein?

Mit Fallbeispielen und langjährigen Erfahrungen aus diesem Arbeitsfeld werden wir uns mit dieser Fragestellung beschäftigten.

Freuen Sie sich auf ein überwiegend praxisorientiertes, lebendiges Seminar.

Inhalte:

  • Forensische Psychiatrie. Was ist das? Welche Menschen werden dort behandelt?
  • Implementierung von Systemischer Therapie/Beratung in der Forensik
  • Systemische Therapie/Beratung im Zwangskontext
  • Eine Fallvignette: Behandlung einer emotional instabilen Patientin (Borderline-Symptomatik) primär mit Systemischer Therapie
  • Wenn Systemische Therapie/Beratung an ihre Grenze gerät, was dann?
  • Einsatz analoger Verfahren

Termin:   14./15. September 2018 (Fr/Sa), 9.00 – 17.00 Uhr

Peter (2)

Leitung:   Peter Schoor, Systemischer Therapeut und Supervisor DGSF, Schemacoach (ISTF), Paar-/ Familientherapeut, www.peterschoor.de

Tagungsort:   Forum Pallotti, Vallendar

TN-Gebühr:   210,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 160,- €)

Anmeldeschluss:   24. August 2018