Bei uns zu Hause ist es manchmal schwierig…

Kontaktgestaltung und Kommunikation in Familien mit psychisch beeinträchtigten Angehörigen

In Beratungssettings mit Familien, in denen ein oder mehrere Angehörige psychisch beeinträchtigt sind, werden Berater:innen besonders gefordert. Schamgefühle in Bezug auf die psychische Erkrankung, vielschichtige innerfamiliäre Dynamiken, Komorbiditäten und Konfrontation mit möglichen psychischen Ausnahme-Situationen (z. B. Suizidalität, Reaktionen auf traumatische Erinnerungsreize) erfordern einen feinfühligen und zugleich entspannten Umgang mit dem System Familie.

Grundlage professioneller Beratung ist eine allparteiliche und wohlwollende innere Haltung. Psychisch beeinträchtigte Menschen haben hierfür besonders feine Antennen.

Das Seminar gestaltet sich in zwei Blöcken:
Am ersten Tag erfahren die Teilnehmer:innen Basiswissen zu folgenden psychischen Störungen:
• Burnout
• Depression und Suizidalität
• Manie
• Neurotische Störungen
• Psychose und Schizophrenie
• Persönlichkeitsstörungen allgemein und im Besonderen:
• Borderline-Persönlichkeitsstörung
• Dependente Persönlichkeitsstörung
• Narzisstische Persönlichkeitsstörung
• Psychopathische Persönlichkeitsstörung

Der zweite Tag ist der Vertiefung einzelner Themenfelder hinsichtlich der genannten Störungsbilder gewidmet sowie der Thematik:
• Traumatisierungen und mögliche Folgen
• Posttraumatische Belastungsstörungen.

Termin:   10./11. Oktober, jeweils von 9.00 – 17 Uhr

Leitung:
Insa Schmitter, Gesundheitspsychologin i.A., Präventionsreferentin (Irrsinnig Menschlich e.V. und Vorträge für Student:innen), remittierte Betroffene von psychischen Erkrankungen
Klemens Hundelshausen, Sozialarbeiter, Ausbildungen in Transaktionsanalyse und Traumatherapie und Systemischer Beratung

Tagungsort:   in Vallendar/Koblenz
TN-Gebühr:   240,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 190,- €)

Anmeldeschluss:   19. September 2022

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