Aufbauweiterbildung Traumapädagogische Fachberatung – systemisch gesehen


Traumatische Erfahrungen prägen das Erleben, Denken, Fühlen und Handeln von Menschen oft nachhaltig. Fachkräfte in Beratung, Sozialer Arbeit, Pädagogik, Therapie und im Gesundheitswesen begegnen traumatisierten Menschen regelmäßig, häufig ohne dass die Traumafolgen unmittelbar erkennbar sind. Eine traumasensible Haltung und fundiertes Fachwissen sind daher unverzichtbare Grundlagen professionellen Handelns.

Die Aufbauweiterbildung verbindet aktuelle Erkenntnisse der Psychotraumatologie mit systemischem Denken und Handeln. Im Mittelpunkt stehen ein ressourcenorientierter Blick auf Menschen und ihre Lebenskontexte sowie die Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten für die Beratungspraxis. Die Weiterbildung vermittelt theoretische Grundlagen, praxisnahe Methoden und systemische Interventionen für einen sicheren und professionellen Umgang mit traumatisierten Menschen in der Beratung. Dabei werden Stabilisierung, Ressourcenaktivierung und traumasensible Gesprächsführung ebenso behandelt wie die Arbeit im Zwangskontext, virtuelle Beratungssettings und Richtlinien für traumasensible Beratung.

Zielgruppe Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe, Beratungsstellen, Kita, Schule, etc.

Inhalte

  • 23./24. September 2027 – Grundlagen traumasensibler, systemischer Beratung und Beratungsprozesse traumasensibel gestalten (Modul 9) Andrea, Simone und Stephanie
  • 20./21. Januar 2028 – Unterschiedliche Settings von Traumaberatung, Beratung in schwierigen Settings (Modul 10) Andrea, Lucas und Vanessa

Andrea Galitz    Simone Densing  Stephanie Schmitz   

Leitung:

Andrea Galitz, Dipl.-Pädagogin, Traumapädagogin und Traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/BAG-TP), Systemische Supervisorin DGSF; seit 2010 freiberuflich als Dozentin, Traumafachberaterin und Supervisorin tätig. Referent*innen:

Referent*innen:

Lucas Schoop, B.A. Pädagoge, Systemischer Traumapädagoge, Teamleitung Traumapädagogische Wohngruppe „Haus Lahneck“

Simone Densing, Dipl. Sozialarbeiterin, Systemische Traumapädagogin, Systemische Beraterin und Familientherapeutin DGSF, langjährige Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin und nebenberufliche Referentin

Stephanie Schmitz, B.A. Sozialpädagogin, Systemische Traumapädagogin, Mitarbeiterin in der ambulanten Erziehungshilfe  

Vanessa Michels, Diplom Pädagogin, Behavoristische Psychodramatikerin (Moreno Institut), Systemische Anti-Gewalt-Trainerin (SAGT), Systemische Traumapädagogin/ Traumafachberaterin (DeGPT)


TN-Zahl: max. 20

Tagungsort: Forum Vinzenz Pallotti, Vallendar  

TN-Gebühr: 780,- € (ohne Übernachtung)  

Umfang: Die Weiterbildung setzt sich aus 2 Modulen (je 2 Tage) zusammen. Die Module bauen aufeinander auf und greifen ineinander. Alle Module bestehen aus Theorieanteilen sowie der Möglichkeit zur Fallbesprechung und praktischer Umsetzung. Diese Teile werden jeweils abhängig zu den Anliegen der Teilnehmenden gestaltet. Für einen qualifizierten Abschluss ist die Teilnahme an allen Modulen, die Ausarbeitung einer Falldarstellung über einen im Laufe der Weiterbildung durchgeführte traumazentrierte Beratung notwendig. Die Falldarstellung erfolgt schriftlich und sollte mindestens 10 DIN A 4 Seiten umfassen jedoch 20 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten.

Eingangsvoraussetzung: Als Voraussetzung für die Teilnahme an der Aufbauweiterbildung gilt die erfolgreiche Teilnahme an einer Weiterbildung Traumapädagogik, die alle Vorgaben für die Zertifizierung durch die DeGPT und den FVTP erfüllt.

Anmeldeschluss: 3 Wochen vorher

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Termine nächster Durchgang:

23./24. März 2028 (Modul 9) Andrea, Simone und Stephanie | 22./23. Juni 2028 (Modul 10) Andrea, Lucas und Vanessa