Herzlich willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


Wer kann Eltern mit Kindern aus der Ukraine mit Wohnmöglichkeiten unterstützen?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Verein „Systemische Traumapädagogik e.V.“ verbindet Kolleg:innen, alle traumapädagogisch qualifiziert, ganz aktuell in Ihrem Engagement flüchtende ukrainische Familien mit Bussen direkt von der polnisch/ukrainischen Grenze nach RLP/NRW zu bringen. Der unbedingte Schutz der Frauen und Kinder während der Flucht ist die leitende Absicht in dieser Weise zu verfahren. Hier angekommen werden dringend Wohnungen gebraucht! Wer von Euch / von Ihnen hat die Möglichkeit Familien/Teilfamilien eine Unterkunft zu ermöglichen?
Bitte an Gundula Neunkirchen und Carmen Dogen-Haberle wenden: „Systemische Traumapädagogik e.V.“ | Sayntalstraße 1 | 56242 Ellenhausen | info@systemische-traumapaedagogik-ev.de | Vertretungsberechtigt: Gundula Neunkirchen | Telefon: +49 (0)151 24 10 77 34 | Carmen Dogen-Haberle | Telefon: +49 (0)175 21 21 924

ISTN-Weiterbildungsprogramm 2022/23

 

 

draufklicken und los!!!

 

 

 


20. Mai 2022 – Die fünf Freiheiten – meine Ressourcen wahrnehmen Anke Brühl-Tschuck, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

20. Mai 2022 – Wenn Lara und Tim nicht zur Schule gehen – Erfolg versprechende Strategien bei Schulverweigerung – Dr. Wilhelm Rotthaus, Bergheim

DGSF-Fachtag/Workshop am 20. Mai 2022, 9.00 – 17.00 Uhr in Vallendar/Koblenz

Schulverweigerung – neudeutsch: Schulabsentismus – gibt es in Deutschland in großer Häufigkeit und teils groteskem Umfang. Vorausgegangen sind häufig längere Zeiten von Verhaltensproblemen in der Schule. In dem Seminar wird deshalb zunächst aus systemtherapeutischer Perspektive der Umgang mit solchen Schulproblemen erörtert. Dabei kommt auch der Umgang mit Mobbing oder Bullying zur Sprache.
Beim Schulabsentismus selbst ist zu beachten, auf welcher Beziehungs- und Einflussebene gearbeitet werden muss. In Fällen von Schulphobie und Schulangst stehen beispielsweise Maßnahmen auf der Ebene Eltern – Kind im Vordergrund. Hierfür werden bewährte Vorgehensweisen und Methoden vorgestellt, die in unterschiedlichen Settings mit den Eltern
und dem Kind durchzuführen sind.
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, eigene Fälle in die Diskussion einzubringen.

Dr. Wilhelm Rotthaus ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; ehemaliger Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen.

TN-Gebühr:   120,- € (DGSF-Mitglieder:innen 110,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 90,- €)
Die Veranstaltung ist als Fortbildung bei der LPK-RLP mit 11 Punkten anerkannt.

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10./11. Juni 2022 – Values-Driven Leadership – Wertebasierte Führung – Marina Diel, Vallendar

10./11. Juni 2022 – Lösungsorientierte Gespräche führen – Hans-Peter Huber, Vallendar

24./25. Juni 2022 – Einführung in die Systemische Beratung – Anne-Rose Marchner und Madeleine Stein, Vallendar

01./02. Juli 2022 – Selbstwirksamkeit und emotionale Entlastung… – Margarete Herrig, Vallendar

08./09. Juli 2022 – Start der WB: „Systemische Therapie (Aufbau) DGSF“ – Anke Kaiser, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

15. Juli 2022 – Offener Dialog – Einblick in die dialogische Netzwerkarbeit bei psychischen Krisen – Dr. Volkmar Aderhold, Julia Bröhling-Kusterer und Sarah Berens

DGSF-Fachtag am 15. Juli 2022, 9.00 – 17.00 Uhr, in Vallendar/Koblenz

Nach einer Darstellung des Offenen Dialogs als ein systemischer Behandlungsansatz für die Psychiatrie in seinen organisatorischen und methodischen Prinzipien, seiner Wirksamkeit und Umsetzung in Deutschland, wollen wir die methodischen Schlüsselelemente des „Reflektierens“ und der „Betonung der Worte und Erzählungen der Klienten und nicht der Symptome“ durch Übungen vermitteln und erfahrbar machen.

Die Reflexion existenzieller Schlüsselworte in ihrer emotionalen und lebensgeschichtlichen Bedeutung ist essentiell. Dabei kann auch das Aussprechen eigener Gefühle und lebensgeschichtlicher Erfahrungen als Möglichkeit dialogischer therapeutischer Arbeit entdeckt werden.                                      

Das Erzählen der eigenen zum Teil noch nie erzählten Geschichte mit oft sehr belastenden Erfahrungen und der dialogische Austausch darüber in den Netzwerkgesprächen aus den unterschiedlichen erlebten Perspektiven sowie über die eigene Geschichte der anderen Netzwerkteilnehmer hat große Bedeutung für die Wiedergewinnung von Handlungsfähigkeit im eigenen Leben und im Netzwerk.

    

Julia Bröhling-Kusterer, Dipl.-Sozialpädagogin (BA), Criminology and Criminal Justice (MA), Systemische Therapeutin, Praxisgemeinschaft pro.feel Neuwied
Sarah Berens, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (M.A. Gemeindepsychiatrie), Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Systemische Therapeutin i. A., Praxisgemeinschaft pro.feel Neuwied
Dr. Volkmar Aderhold, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapeutische Medizin, Lehrender für
Systemische Therapie und Beratung (DGSF)

TN-Gebühr:   120,- € (DGSF-Mitglieder:innen 110,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen
Weiterbildungen und Studierende 90,- €)

Die Veranstaltung ist als Fortbildung bei der LPK-RLP mit 11 Punkten anerkannt.

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23. September 2022 – Umgang mit psychischen Störungen im systemischen Kontext – Ute Michaelis, Vallendar

23./24. September 2022 – Radikaler Konstruktivismus in Aktion – Frank Steffens, Vallendar

24. September 2022 – Burn IN statt Burn OUT – Britta Becker, Vallendar

06. Oktober und 25. November 2022 – Respektvoller Umgang mit schwierigen Zeitgenossen – Simone Densing und Klemens Hundelshausen, Vallendar

07. Oktober 2022 – Start der WB: Systemische Pädagogik – Mittendrin im Schulalltag – hier lang oder da lang – Naveen Schwind u. a., Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

07. Oktober 2022 – Wir können und müssen uns neu erfinden – Am Ende des Zeitalters des Individuums – Aufbruch in die Zukunft – Dr. Wilhelm Rotthaus, Bergheim, und Frank Steffens

DGSF-Fachtag/Workshop am 07. Oktober 2022, 9.00 – 17.00 Uhr in Vallendar/Koblenz

In dem Seminar wird der Frage nachgegangen, wie die Idee des Menschen als Individuum in Europa erfunden wurde und welche Ausprägung diese Idee über die Jahrhunderte erlangt hat. Eine bewundernswerte Entwicklung insbesondere von Technik und Wirtschaft wurde ausgelöst. Die katastrophalen negativen Folgen aber sind nicht mehr zu übersehen. Viele Merkmale des Individuums werden derzeit in einer fast grenzenlosen Übersteigerung nahezu karikierend gelebt. In einer egomanischen Art und Weise orientiert auf Selbstdurchsetzung und die Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse, ist die Suche nach dem eigenen Vorteil und persönlichem Wohlstand ganz in den Vordergrund gerückt. Dieses Individuum ist blind für die notwendigen Maßnahmen, die angesichts von horrender Ungleichheit in der Nutzung der Ressourcen dieses Planeten und der drohenden Umweltkrisen notwendig sind. Es ist nicht bereit oder fähig, sich selbst ein Stück zurückzunehmen, Raum zu lassen für die Bedürfnisse der nicht so privilegierten Menschen auf dieser Erde und den Schäden entgegenzuwirken, die sein Verhalten ausgelöst hat.   

Deshalb ist es notwendig, dass der Mensch ein neues Selbst und Weltbild erfindet, dessen genaue Konturen noch nicht zu
fassen sind. Vorstellungen darüber, welches Verständnis seiner selbst, seiner Beziehung zu anderen und seiner Einbindung in die Natur den zukünftigen Menschen prägen muss, sollen in dem Seminar gemeinsam entwickelt werden. Kernpunkte dürften eine Gemeinschaftsorientierung und ein Respekt gegenüber allen anderen Mitgeschöpfen und der Natur sein.

Wilhelm Rotthaus: „Wir können und müssen uns neu erfinden – Am Ende des Zeitalters des Individuums – Aufbruch in die Zukunft“, Carl-Auer 2021

Dr. Wilhelm Rotthaus ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; ehemaliger Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen
Frank Steffens, Dipl.-Sozialarbeiter, Systemischer Familien- und Lehrtherapeut DGSF

TN-Gebühr:   120,- € (DGSF-Mitglieder:innen 110,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 90,- €)
Die Veranstaltung ist als Fortbildung bei der LPK-RLP mit 11 Punkten anerkannt.

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10./11. Oktober 2022 – Bei uns zuhause ist es manchmal schwierig… – Insa Schmitter und Klemens Hundelshausen, Vallendar

14. Oktober 2022 – Zusatz-Supervision – Anke Kaiser, Vallendar

11. November 2022 – Wenn hören alleine nicht reicht… – Christian Haas, Vallendar

11./12. November 2022 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar

01./02. Dezember 2022 – Selbsterfahrung / Familien-/ Herkunfts(re)konstruktion – Frank Steffens, Vallendar

15./16. Dezember 2022 – Einführung in die Weiterbildung in Systemischer Traumapädagogik – Andrea Galitz, Vallendar


ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision

Geschäftsstelle: Hauptstraße 6, 55469 Oppertshausen
Tel: 0 67 61 – 8 50 30 65, montags 15.00 – 18.00 Uhr,
01 77 – 4 07 24 46, Mo – Fr 8.00 bis 8.30 h
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