Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung
15./16. August 2026 – Selbsterfahrung / Familien-/Herkunfts(re)konstruktion – Alexandra Noll und Frank Steffens, Vallendar
28./29. August 2026 – Herkunft (aus-)halten – Räume für Herkunftsfamilien bewahren und erschaffen – Britta Becker, Vallendar
03. September 2026 – Start der langfristigen Weiterbildung: KOF – Kinderorientierte Familientherapie aus Skandinavien – Bernd Reiners in Vallendar
04. September 2026 – Zusatzsupervision – Anke Kaiser, Vallendar
08./09. September 2026 – Selbstorganisation und Dynamik von Veränderungsprozessen – Prof. Dr. Günter Schiepek, Mainz
16. September 2026 – Digitale Endgeräte als Familienmitglieder mitdenken – Verena Alhäuser, Vallendar
18./19. September 2026 – Methodenpool – im Freestyle erweitert – Katharina Kalaschnikov-Hinkel und Georgina Klein

Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF
19./20. Oktober 2026 – Perlen der Aufstellungsarbeit – ein systemisches Refreshing – Johanna Göddert-Schröder und Prof. Karl-Heinz Lindemann in Vallendar
„Das Wirkliche ist nur ein Sonderfall des Möglichen und deshalb auch anders denkbar. Daraus folgt, dass wir das Wirkliche umzudenken haben, um ins Mögliche vorzustoßen.“ (Friedrich Dürenmatt)
In diesem Sinne laden Sie Johanna Göddert-Schröder und Karl-Heinz Lindemann ein, bei ihrem Workshop zur Aufstellungsarbeit dabei zu sein. Wenn Sie interessiert sind, mit Leichtigkeit, Freude und Experimentierlust das systemische Denken noch einmal neu auszuloten, und Sie einen Rahmen suchen, in dem Sie abseits der alltäglichen Anforderungen die Zeit finden, um über das Systemische nach-zu-denken und Sie zugleich die besonderen Möglichkeiten der Aufstellungsarbeit kennenlernen wollen, vor allem – worauf es dabei ankommt – sollten Sie mitmachen.
Der zweitägige Workshop ist für sozialpädagogische und psychologische Kolleg*innen, Supervisor*innen, Coach*innen und Berater*innen gedacht, die ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Wir bevorzugen eine interaktive und praxisorientierte Herangehensweise, deshalb begrüßen wir eine maximal proaktive und selbstverantwortliche Lernhaltung. An der Veranstaltung können maximal 16 Teilnehmende dabei sein.

Johanna Göddert-Schröder, langjährige Berufserfahrung, seit 1996 tätig als Supervisorin (DGSv), hypno-systemischer Coach (DCV, Seniorcoach und Lehrcoach) und Gestalttherapeutin / Psychotherapeutin HPG; diese Angebote führe ich für unterschiedliche Auftraggeber durch z.B. Unternehmen der freien Wirtschaft, Stadtverwaltungen, Hochschulen und Wohlfahrtsverbände; die Arbeit mit systemischen Strukturaufstellungen nach Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer bildet einen Schwerpunkt innerhalb meiner Tätigkeiten.

Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, viele Jahre Professor an der HS Koblenz, praktische Tätigkeit im Jugendstrafvollzug, der Forensik und Jugendhilfe, zuletzt verantwortlich für die Implementierung explizit familienunterstützender Hilfen. Seit fast dreißig Jahren aktiv als Coach (Lehrcoach und Seniorcoach DCV), Supervisor (DGSV, DGSF), in der Organisationsentwicklung und Referent für unterschiedliche Formate im Spektrum der systemischen Fokussierung.
TN-Gebühr: 260,- € (DGSF-Mitglieder 240,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 190,- €).

Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF
27. Oktober 2026 – Scham und Würde in der Schule – Anika Roßmann, Berlin, zu Gast in Koblenz
DGSF-Fachtag/Workshop mit Anika Roßmann am 27. Oktober 2026, 9 – 17 Uhr, im Forum Pallotti in Vallendar
Scham gehört zu den stärksten und zugleich am wenigsten beachteten Gefühlen im schulischen Alltag. Sie zeigt sich in vielen Facetten: in Rückzug, Aggression, Perfektionismus oder auch in Lernverweigerung. Wo Scham unausgesprochen bleibt, können Lernprozesse, Beziehungen und das Selbstwertgefühl von Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern gleichermaßen leiden.
Ein besonderer Fokus liegt auf schulspezifischen Themen wie Mobbing, Ausgrenzung, Gruppendruck und Leistungserwartungen, die häufig Auslöser für beschämende Erfahrungen sind. Gemeinsam fragen wir: Wie kann Schule ein Ort werden, an dem sich Kinder und Jugendliche sicher und wertgeschätzt fühlen – unabhängig von Herkunft, Können oder Verhalten?
Nach einer einführenden Phase mit theoretischen Impulsen erarbeiten wir in Gruppen konkrete Ideen und Ansätze für einen achtsamen, respektvollen Umgang mit Scham im pädagogischen Alltag.
Das Seminar bietet Raum für Austausch, Reflexion und praxisnahe Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für das Thema zu sensibilisieren und ihnen Impulse mitzugeben, wie sie junge Menschen würdevoll begleiten und beschämende Situationen vermeiden oder auffangen können.
Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte und alle, die mit jungen Menschen arbeiten – und sich für einen menschenfreundlichen, stärkenden Umgang im System Schule einsetzen möchten. Methoden: Impulse, Austausch, Fallbeispiele und Übungen zur Selbstreflexion
Anika Roßmann
Sozialpädagogin (B.A), Erziehungswissenschaftlerin (M.A.), Systemische Coachin für Neue Autorität, Schulsozialarbeiterin an einer Berliner Oberschule, Lehrbeauftragte, Dozentin im Fortbildungsbereich zu den Themen Scham, Mobbing und Neue Autorität, Sachbuchautorin.
Anika Roßmann – Fortbildungen zu Scham & Mobbing in Berlin
Veröffentlichung: Rote Wangen, gesenkter Blick – Umgang mit Scham in der Schule (Carl-Auer-Verlag)
TN-Gebühr: 130,- € (DGSF-Mitglieder 120,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 90,- €).
06. November 2026 – Traumasensible Inobhutnahme – systemisch gesehen! – Christine Heck und Andrea Galitz, Vallendar
06./07. November 2026 – Mit Leichtigkeit und Sicherheit pädagogisch arbeiten – systemisches Arbeiten in der Kita – Birte Bloch, Vallendar
13. November 2026 – Wirksam führen: Von der klassischen Führungshaltung zur Selbstwirksamkeit und Servant Leadership – ein systemischer Blick – Dr. Wolfgang Kues, Vallendar
14./15. November 2026 – Menschenwürde und Scham in psychosozialen Arbeitsbeziehungen – Stephanie Sikinger und Frank Steffens, Vallendar
07./08. Dezember 2026 – Selbstorganisation und Dynamik von Veränderungsprozessen – Prof. Dr. Günter Schiepek, Hanau
2027

Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF
14./15. Januar 2027 – „Manchmal müsste man zaubern können“ – Dana Juraschek, zu Gast in Vallendar
Zaubern als Medium für die therapeutische und pädagogische Arbeit
DGSF-Fachtag/Workshop am 14./15. Januar 2027 im Forum Pallotti in Vallendar
Eintauchen in die Welt der Magie und sich vom Zaubergeist anstecken lassen. Mit dem Zaubergeist im Hause arbeitet es sich leichter. Im Seminar wird das Therapeutische Zaubern nach Annalisa Neumeyer für „Kinder“ von 3 bis 99 vorgestellt und die Teilnehmer*innen lernen einfache Kunststücke zur praktischen Anwendung in der Arbeit. Ausgesuchte Schauspielübungen fördern die eigene Achtsamkeit und Präsenz und runden die Fortbildung ab. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zauberei und Magie faszinieren den Menschen seit Anbeginn der Geschichte. Therapeutisches Zaubern als Kombination aus Zaubern und Hypnotherapie berührt mit Zauberkunststücken und Zauberworten. Es ist eine Kunst, Wunder zu visualisieren und zu zeigen, wie scheinbar Unmögliches möglich werden kann. Die Teilnehmer*Innen lernen diese Kunst zu nutzen und eine Brücke zu bauen zu den Ressourcen und Möglichkeiten ihrer Klient*Innen, um somit in magischer Atmosphäre spielerisch Veränderungsprozesse anzuregen.
Aktives Zaubern fördert bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die unterschiedlichsten Fähigkeiten – zum Beispiel die Feinmotorik, das Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit, Handlungen zu planen und bis zum Ende durchzuführen. Zaubern trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und vermittelt mehr Selbstsicherheit. Es ermöglicht beispielsweise „auffälligen“ Kindern, einmal positiv im Mittelpunkt zu stehen. Besonders unterstützt es eine gute Kontaktaufnahme sowohl junger als auch erwachsener Zauberlehrlinge und fördert deren Sozialkompetenzen.
Ziele
- Zauberhafte Fähigkeiten in sich entdecken
- Spielerisch Lösungsprozesse in Gang bringen
- Entwickeln von therapeutischen Metaphern und Geschichten für die einzelnen Arbeitsbereiche
Dana Juraschek, Dipl.-Kunsttherapeutin (FH), zertifizierte Zaubertherapeutin und Ausbilderin des Therapeutischen Zauberns nach Annalisa Neumeyer, seit vielen Jahren selbständig tätig in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrauftrag an der Medical School Hamburg, Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit. www.kunsttherapiezauber.de
Dieses Seminar wird innerhalb der Ausbildung zur Zaubertherapeutin/zum Zaubertherapeuten als Modul I anerkannt.
TN-Gebühr: 270,- €
(DGSF-Mitglieder 250,- €, Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 200,- €).
19./20. Januar 2027 – Selbstorganisation und Dynamik von Veränderungsprozessen – Prof. Dr. Günter Schiepek, Fürth


