Radikaler Konstruktivismus in Aktion

Zum Selbstverständnis systemischer Praktiker:innen gehört es, einen Kontext zu schaffen, der Klient:innen veränderte, vielleicht überraschende, Perspektiven ermöglicht und deren Selbstwirksamkeit unterstützt.

In dem Workshop wird gezeigt wie Realitätskonstruktionen von Klient:innen in spezieller Weise angeregt werden können, sodass sich neue oder erweiternde Sichtweisen eröffnen. Dieses Vorgehen lädt mit sprachlichen, metaphorischen und tatsächlichen Bewegungs-«Räumen» die individuelle Selbstorganisation zur selbstbestimmten Handlung ein. Die Verborgenheit des inhaltlichen Prozesses ausschließlich bei der Klient:in hilft, innere Schritte und neue Blickwinkel, unabhängig von der empfundenen „Erwartungserwartung“ gegenüber der Berater:in zu gehen bzw. zuzulassen.
Auch für Berater:innen kann es nützlich sein, konzentriert den Prozess zu begleiten und eher nicht problembezogen „mitzudenken“.

Subjektive Wahrnehmungsprozesse strukturieren sich anders, da sie im Prozess der kooperativen Beratungsbeziehung geschützt bleiben dürfen.
• Verdeckte Räume für Selbstorganisation ermöglichen und begleiten lernen
• System- und Systemstrukturaufstellungen geschützt erleben
• Einzelne Methoden wie, die „Ambivalenzwippe“, Fragen „stellen“ (Karin Nöcker), „Raummodell“ für Gruppen und Teams
(Haja Molter/Karin Nöcker) u.a. kennenlernen

Zielgruppe sind Systemische Berater:innen, Therapeut:innen und Supervisor:innen auch in laufender Weiterbildung.

Die Veranstaltung ist von der LPK-RLP als Fortbildung mit 22 Punkten anerkannt.

Termin:   wieder in 2023, neues Programm erscheint in Kürze

Frank Steffens, Dipl.-Sozialarbeiter, Systemischer Familien- und Lehrtherapeut DGSF

Tagungsort:   in Vallendar/Koblenz

TN-Gebühr:   240,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 190,- €)

Anmeldeschluss:   

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