„Ich bin davon überzeugt, dass ich ohne die Familienrekonstruktion nicht solche Fortschritte gemacht hätte. Es war eine große Überraschung für mich, zu erfahren, dass ich mich immer selbst gebremst habe, um meinen Bruder nicht zu verletzen. Ich glaube, das ist der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens …“
(aus: W. F. Nerin: „Versöhnung mit den Eltern“, 1994)
Virginia Satir, die „Erfinderin“ der Familien(re)konstruktion, sah es als Ziel ihrer therapeutischen Arbeit, über Empfindungen des Körpers nichtbewusste Informationen über die Geschichte von Personen und Familien wieder zugänglich zu machen, sodass der/die Protagonist/in persönliche Klarheit gewinnen kann und weitere Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten entstehen. Im Seminar arbeiten wir mit unterschiedlichen Aufstellungsformaten.
Für ein gelingendes Arbeiten verbinden wir in diesem Workshop die Familien(re)konstruktion mit Elementen des Sozialtherapeutischen Rollenspiels (STR). Als handlungsorientierte Methode fördert das STR die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, die Wahrnehmungsfähigkeit und die Konfliktbewältigung. Unter anderem durch Versprachlichung innerer Bilder und damit verbundener Erlebnisse werden neue Einsichten erreicht und ein tieferes Verstehen ermöglicht.
In einem geschützten Rahmen machen die Teilnehmenden neue, unmittelbar spürbare Erfahrungen.
Alle Interessent*innen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse möglich.
Die Veranstaltung wurde als Fortbildung von der LPK-RLP mit 22 Punkten anerkannt.
Termin: 24./25. April 2027 (Sa./So.), jeweils 9:30 – 18.00 Uhr
Alexandra Noll, Lehrerin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Supervisorin DGSF i.A., Ausbildung im Sozialtherapeutischen Rollenspiel (ASIS), Referentin für Abenteuer- und Erlebnissport, Schulhund-Ausbildungen
Frank Steffens, Dipl.-Sozialarbeiter, Systemischer Familien-, Paar- und Lehrtherapeut DGSF
Tagungsort: Vallendar
TN-Gebühr: 270,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 200,- €) Übernachtung im Tagungshaus möglich (Kosten sind selbst zu tragen)
Anmeldeschluss: drei Wochen vorher


