Systemische Beratung DGSF/DGfB

Der Weiterbildungsgang „Systemische Beratung“ bildet in unserem Institut die Grundlage für die Zulassung zum WB-Gang „Systemische Therapie / Familientherapie (Aufbau)“ (bitte Eingangsvoraussetzungen Systemische Therapie beachten). Die erfolgreiche Teilnahme führt zum Zertifikat „Systemische/r Berater*in DGSF“.
Diese Weiterbildung entspricht auch den Essentials einer Weiterbildung für Beratung/Counseling der „DGfB – Deutsche Gesellschaft für Beratung e. V./German Association for Counseling“ vom 30. Oktober 2009 (aus: DGSF-Richtlinien)

Berufsbegleitende Weiterbildung nach den Richtlinien der DGSF; anerkannt nach § 7, Bildungsfreistellungsgesetz in Rheinland Pfalz Fördermöglichkeiten


Start: 15.- 17. April 2027

Leitung: Renate Mücke, Sandra Schlünsen

Referent*innen: Dirk Morschhäuser, Leonie Dortschy, Anke Kaiser, Christoph Zimmermann, Frank Steffens und Hans-Peter Huber 

Tagungsort: Tagungszentrum Marienland, Vallendar

Inhalte:

  • Grundlagen systemischen Denkens
  • Beratungssituationen gestalten
  • Zirkuläre Prozesse
  • Lösungsorientiert beraten
  • Intervenieren
  • Varianten des Umgangs mit der paradoxen Intervention
  • Positionsbestimmung
  • Systemische Arbeitsweisen – Haltungen, Positionen und Ansichten
  • Arbeit mit Familien
  • Elegante Wege vom Problem zur Lösung
  • Systemkompetenz
  • Abschlüsse

Systemische Weiterbildungssupervision:
Reflexion des beratenden Handelns und der Position im Arbeitskontext, Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten durch die Integration systemischen Denkens und Handelns

Berufsfeldrelevante Selbsterfahrung:
Raum für fördernde Prozesse der Weiterbildungsteilnehmenden

Selbstorganisiertes Arbeiten in Peer-Groups

Bei Zertifizierungswunsch durch die DGSF muss eine Abschlussarbeit erstellt und an einem Kolloquium teilgenommen werden. Termine werden beim Abschlussseminar bekannt gegeben. Eine Teilnahme am Kolloquium erfolgt entweder nach Abschluss der Weiterbildung in Systemischer Beratung oder nach Abschluss der Weiterbildungen in Systemischer Beratung und Therapie (Aufbau). Die Teilnahme am Kolloquium kostet zusätzlich 200,- €.

Seminarzeiten: 25 Seminartage Theorie und Methodik (+ Fachtag optional), 10 Tage berufsfeldrelevante Selbsterfahrung, 11 Tage Weiterbildungssupervision, jeweils 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Termine:

Datum Seminar
15.-17. April 2027 (Do-Sa) Seminar 1
21. Mai 2027 (Fr) Supervision 1
18./19. Juni 2027 (Fr/Sa) Seminar 2
13./14. August 2027 (Fr/Sa) Seminar 3
03. September 2027 (Fr) Supervision 2
22./23. Oktober 2027 (Fr/Sa) Seminar 4
18.-20. November 2027 (Do-Sa) Selbsterfahrung I
03. Dezember 2027 (Fr) Supervision 3
14./15. Januar 2028 (Fr/Sa) Seminar 5
04. Februar 2028 (Fr) Supervision 4
01.-04. März 2028 (Mi-Sa) Selbsterfahrung II
28. April 2028 (Fr) Supervision 5
09./10. Juni 2028 (Fr/Sa) Seminar 6
23. Juni 2028 (Fr) Supervision 6
18./19. August 2028 (Fr/Sa) Seminar 7
08. September 2028 (Fr) Supervision 7
29./30. September 2028 (Fr/Sa) Seminar 8
16.-18. November 2028 (Do-Sa) Selbsterfahrung III
08. Dezember 2028 (Fr) Supervision 8
19./20. Januar 2029 (Fr/Sa) Seminar 9
16. Februar 2029 (Fr) Supervision 9
16./17. März 2029 (Fr/Sa) Seminar 10
13. April 2029 (Fr) Supervision 10
25./26. Mai 2029 (Fr/Sa) Seminar 11
15. Juni 2029 (Fr) Supervision 11
29./30. Juni 2029 (Fr/Sa) Seminar 12
19. Oktober 2027 (Di) Scham und Würde in der Schule (optionale Teilnahme)

Teilnahmegebühren: 

Seminare 2.975,00 €
Selbsterfahrung 1.150,00 €
Supervision 1.265,00 €
Fortbildungskosten 5390,00 €
Tagungspauschale 1296,00 €
Kosten* 6686,00 €
Einmalige Anmeldegebühr 75,00 €

* Dieser Betrag gilt bei Zahlung in 25 Monatsraten. Bei Einmalzahlung bis 14 Tage vor dem Start bieten wir 2% Skonto (gilt nicht für Frühbucher).

Frühbucher:   Bei Anmeldung bis zum 31. Dezember 2026 gilt ein Gesamtpreis von 6486,- € (- 200,- €), ohne Skonto.

Tagungspauschale:   Für das Startseminar (15.-17. April 2027), an den Selbsterfahrungstagen (18.-20. November 2027, 01.-04. März 2028, 16.-18. November 2028 ) und beim Abschlussseminar (29./30. Juni 2029) ist das Mittagessen fest vereinbart und im TN-Beitrag enthalten. Für alle anderen Seminartage können Sie das Mittagessen im Tagungshaus selbst buchen.

Eingangsvoraussetzungen:
Hochschulabschluss und mindestens 1-jährige psychosoziale Praxiserfahrung

oder ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld

oder ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 2-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld und Abschluss einer anderen Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution, Umfang mind. 100 UE.

und die Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Beratung während der Weiterbildung.

Anmeldeschluss: Für diesen Kurs besteht bereits eine Warteliste. Dieses Jahr sind alle länger Wartenden reingekommen. Wir können das leider nicht garantieren. Die Liste wird stringent nach Eingang der Anmeldungen geführt.