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Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

20./21. Mai 2019 – Notfallschaltung und kein Ende? – Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen –

Alexander Korittko, Hannover, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 20./21. Mai 2019, jeweils 9.00 -17.00 Uhr, in der Bildungsstätte Marienland in Vallendar

Bei Kindern und Jugendlichen beeinflusst traumatischer Stress in Form von Vernachlässigung, Misshandlung und anderen Formen von Gewalt die im Wachsen befindliche Struktur des Gehirns und führt zu einer häufigen Nutzung der so genannten
Notfallschaltungen des Gehirns: Flucht, Kampf, Erstarrung, Tot-stell-Reflex. Sie fallen dann als Menschen auf, die später auch bei kleinsten Belastungen extreme Phänomene der Über- oder Untererregung zeigen, die in der Sprache der Psychotraumatologie als „Hyperarousal“ und „Dissoziation“ bekannt sind.

Es wird vorgestellt, wie neben äußerer Sicherheit Interventionen dazu führen können, dass Jugendliche lernen, ihre Affektregulierungsstörungen in den Griff zu bekommen und selbst erwirken können, dass Gefühle aus der Vergangenheit ihnen nicht mehr das Leben im Hier und Jetzt verderben. Am zweiten Tag stehen traumatisierte Kinder im Mittelpunkt. Sie erhalten mit der Trauma-Erzählgeschichte eine Hilfe dabei, unverständliche Erlebnisse und Gefühle einzuordnen. Bei außerfamiliären Traumata kann mit der gesamten Familie in strukturierter Form mit der BASK-Methode gearbeitet werden. Alle vorgestellten Interventionen werden an diesen beiden Tagen gezeigt und in Kleingruppen erprobt.

Alexander Korittko, Dipl. Sozialarbeiter und Paar- und Familientherapeut, Systemischer Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DGSF); 37 Jahre in einer kommunalen Jugend- Familien- und Erziehungsberatungsstelle in Hannover tätig gewesen, Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen (zptn).
Autor von „Traumatischer Stress in der Familie“, zusammen mit K.H. Pleyer, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen, 4. Auflage 2014, und „Posttraumatische Belastung bei Kindern und Jugendlichen“, Carl Auer, Heidelberg, März 2016.

Teilnahmegebühr: 220,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 200,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 180,- €).
Die Veranstaltung ist durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP mit 22 Punkten anerkannt. Die Anerkennung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz RLP wird voraussichtlich vorliegen.

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11. Juni 2019 – #Cutting -Workshop für professionell Helfende – Sonja Pötzl, Anne-Rose Marchner, Vallendar

13./14. Juni 2019 – Einführung in die Systemische Traumapädagogik – Andrea Galitz, Vallendar

14./15. Juni 2019 – Die U-Prozedur – kreative Prozessbegleitung für Teams und Organisationen – Horst Lempart, Vallendar

23. August 2019 – Triff Dich selbst – Workshop Bogenschießen – Anne-Rose Marchner, Oppertshausen

31. August 2019 – Grenzen spüren – In Beziehung treten – Katharina Domogalla, Iwona Engers, Vallendar

06./07. September 2019 – Systemisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen – Leonie Dortschy, Vallendar

13. September 2019 – Supervision – Zusatztermin für TN langfristiger Weiterbildungen – Anke Kaiser, Koblenz/Vallendar

27./28. September 2019 – Impact-Techniken – für Systemische Therapie, Beratung und (im) Coaching – Horst Lempart, Vallendar

18. Oktober 2019 – Systemische Werkstatt – Methodenvielfalt in der Kita – Lydia und Dirk Morschhäuser, Vallendar

02./03. November 2019 – Workshop Familien(re)konstruktion – Frank Steffens, Oppertshausen

16. November 2019 – Start: Weiterbildung – Systemische Gesprächsführung II – Sybille Dhaen, Vallendar

29./30. November 2019 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar


ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision

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