Herzlich Willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


aktuelle Stellenanzeige für „Systemiker“: Stellenanzeige 13.07.2017


26. August – #cutting – Workshop für professionell Helfende – Anne-Rose Marchner/Sonja Pötzl, ISTN-Tagungshaus Oppertshausen

14. /15. September – Äußere und innere Landkarten –
Fluchtwege systemisch denken – Dr. Andrea Dobkowitz/Anne Vieregg, Vallendar

15. /16. September – Wenn sich alles ändert, braucht es etwas, das bleibt – die Kraft der Rituale in der systemischen Praxis – Dirk Morschhäuser, Nähe Koblenz


Neues Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte an Schulen

gemeinsam mit dem Zentrum für Lehrerbildung, Universität in Koblenzzfl_logo_hintergrund_weiss ZfL

15. September 2017 – Systemische Pädagogik – Mittendrin im Schulalltag

seit dem Schuljahr 2016/2017 führen wir mit dem Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Koblenz (ZfL) eine Weiterbildung (8 x 1 Tag, 4 Tage pro Halbjahr) für Lehrkräfte an Schulen durch.

Info-Flyer: SystPäd_Auszug_2017_19.04.2017


15. / 16. September – Heldenreise und Co. – Anke Kaiser, Vallendar

18./19. Oktober – Einführung in die Systemische Traumapädagogik – Andrea Galitz, Bildungsstätte Marienland, Vallendar

20./21. Oktober – Verliebt, verlobt, verheiratet – geschieden! – Dirk Morschhäuser, Vallendar

10.-12. November – Workshop Selbsterfahrung –
Frank Steffens, ISTN-Tagungshaus Oppertshausen

14. November – ISTN-Info-Abend, Bildungsstätte Marienland, Vallendar

17. November – Von dem Glück und der Aufgabe, sein eigener Klient zu sein – Inga Schwab, ISTN-Tagungshaus Oppertshausen

17. / 18. November – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar

24. November – ISTN-Info-Abend, Weiterbildungsgang „Systemische Supervision“, Forum Pallotti, Vallendar


2018save the date

IMG_6477-Bearbeitet-412./13. März 2018 – Störungsspezifische Systemtherapie, Dr. Hans Lieb, Edenkoben, in Vallendar

„Einen angemessenen Umgang mit Diagnosen zu finden und das breite Spektrum genuin systemtherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für einzelne Störungsbilder wiederzuentdecken und weiterzuentwickeln gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Systemtherapie im nächsten Jahrzehnt.

Im Seminar wird gezeigt, wie man ohne Verlust der systemischen Identität effektiv mit Diagnosen umgehen kann und wie man das gute systemische Fundament in störungsspezifische Behandlungsansätze einbringen kann. Dazu gibt es im Seminar einen allgemeinen Teil und einen störungsspezifischen für einzelne Störungen.“

Dr. Hans Lieb, Diplom-Psychologe, Systemischer und verhaltenstherapeutischer Lehrtherapeut (SG), Psychologischer Psychotherapeut

Teilnahmegebühr 150,- € (DGSF-Mitglieder 130,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 120,- €).

Die Anerkennung der Veranstaltung durch die Landespsychotherapeutenkammer wird beantragt.


Höfner (4)15/16. Juni 2018 – Der Provokative Ansatz in Therapie, Coaching und Beratung – Dr. E. Noni Höfner / Dr. Charlotte Cordes (geb. Höfner), München, in Koblenz/Vallendar

„Das Herzstück des provokativen Ansatzes ist der Humor. Der Therapeut/Berater verzerrt auf humorvolle Weise die selbstschädigenden Glaubenssätze des Klienten und provoziert Gefühls- und Verhaltensänderungen, z.B. durch paradoxe Interventionen. Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen bei der Arbeit nicht für eine unnütze oder gar schädliche Zeitverschwendung halten, werden Sie feststellen, dass die provokative Vorgehensweise eine sehr hilfreiche und erfrischende Bereicherung Ihres Beratungsrepertoires darstellt.“ 

Im Seminar demonstrieren Höfner und Cordes ihre Arbeit live und arbeiten den kognitiven Rahmen des provokativen Ansatzes (Grundlagen, Menschenbild, Grundhaltung des Anwenders u.a.) heraus. Durch zahlreiche Übungen wird ein Repertoire an humorvoll-provokativen Reaktionen aufgebaut. Mit diesem Grundhandwerkszeug wird der Einsatz des neuen Kommunikationsstils nach dem Seminar in der Praxis möglich.

Dr. E. Noni Höfner, Diplompsychologin, Dr. phil., 1988 Mitgründung und seither Leitung des Deutschen Institutes für Provokative Therapie (D.I.P., www.provokativ.com). Entwicklung der Provokativen SystemArbeit (ProSA)®, des Provokativen Coaching (ProCo)® und des Provokativen Stils (ProSt)® aus der Provokativen Therapie (PT) des Amerikaners Frank Farrelly. Seit über 40 Jahren private Praxis in München für Beratung, Coaching, Therapie und Supervision.

Dr. Charlotte Cordes (geb. Höfner), Dr. phil., Studium der Kommunikationswissenschaft und Psychologie (M.A.), Mitglied der Institutsleitung des Deutschen Institutes für Provokative Therapie (DIP, www.provokativ.com), Entwicklung einer effizienten Mischung aus Elementen des humorvoll-provokativen Ansatzes, Improtechniken und Bühnenpräsenz. Private Praxis in München für Beratung, Coaching, und Supervision.

Teilnahmegebühr 210,- €, (DGSF-Mitglieder 180,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 160,- €). Die Anerkennung der Veranstaltung durch die Landespsychotherapeutenkammer wird beantragt.


28. September 2018 – Familienrat – die Selbstorganisation von Familien-„Systemen“ unterstützen –

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Christian Hilbert, Berlin, in Koblenz/Vallendar

„Man könnte sagen: Soziale Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen anderer Menschen. Man könnte denken: Soziale Arbeit schafft Lösungen für diese Probleme. Wenn beides stimmt, muss man erkennen: Soziale Arbeit ist selbst ein Problem, weil sie dazu tendiert, Lösungen vorzugeben und sich zu sehr einzumischen.“

Vor diesem Hintergrund versucht der „Familienrat“ (engl.: family group conference) eine Brücke zwischen fachlicher Verantwortungsübernahme und der bestmöglichen Aktivierung lebensweltlicher Netzwerke zu bauen. Im Verlauf der Veranstaltung werden sowohl Hintergrund und Ablauf des Verfahrens, als auch konkrete Erfahrungen aus der Praxis sowie Evaluationsergebnisse näher beleuchtet.

Christian Hilbert, Sozialarbeiter/-päd. (BA), Mediator, Systemischer Coach. Beratung und Krisenintervention in der Kinder- und Jugendhilfe, freiberuflicher Koordinator im Familienrat www.christianhilbert.de

Teilnahmegebühr: 75,- € (DGSF-Mitglieder 65,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 60,- €).


26. Oktober 2018 – Über Sinn und Funktion psychischer Störungen – Prof. Roland Schleiffer, Bonn, in Koblenz/Vallendar

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In diesem Workshop soll die Methode der funktionalen Analyse vorgestellt und am Beispiel der häufigsten psychiatrischen Störungsbilder veranschaulicht werden.

„In der systemtheoretisch inspirierten Annahme, dass jedem Verhalten und damit auch dem psychopathologisch relevanten Verhalten die Funktion zugeschrieben werden kann, die Integrität und Kohärenz des durch störende somatische und/oder soziale Kontextbedingungen gefährdeten psychischen Systems aufrechtzuerhalten, geht es bei der funktionalen Analyse darum, das Problem zu benennen, für das das auffällige und nicht selten auch störende Verhalten als Problemlösung in Frage kommt. Insofern lässt sich auch dieses Verhalten als sinnhaft verstehen.“

Gelingt eine plausible funktionale Analyse, lässt sich nach funktional äquivalenten Problemlösungswegen Ausschau halten, d.h. nach Verhaltensmöglichkeiten, denen die gleiche Funktion zukommt, die aber mit weniger Nachteilen für die Person und ihre Umwelt verbunden sind. Eine funktionale Analyse, welche auf die aktuellen Ergebnisse der klinischen wie auch (entwicklungs)psychopathologischen Forschung zurückgreift, bietet somit einen umfassenden, wissenschaftlich begründeten Rahmen für (psycho)therapeutische wie auch für präventive Interventionen.

Thematisiert werden sollen:

  • Externalisierende Verhaltensauffälligkeiten (dissoziales, aggressives und hyperkinetisches Verhalten, Sucht)
  • Internalisiernde Verhaltensauffälligkeiten (Suizidalität, Depression, Angst und Zwang
  • „Körpereinsatz“ (Psychosomatosen, somatoforme Störungen, selbstverletzendes Verhalten)
  • Psychotische und autistische Verhaltensauffälligkeiten

Roland Schleiffer, Jahrgang 1947, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin mit psychoanalytischer Zusatzausbildung. Nach langjähriger Tätigkeit in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie, zuletzt in leitender Funktion, von 1995 bis zur Emeritierung im Jahre 2012 Professor für Psychiatrie und Psychotherapie in der Heilpädagogik an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Forschungsschwerpunkte: Systemische Entwicklungspsychopathologie, Bindungstheorie, Fremdunterbringung

Letzte Veröffentlichungen: Das System der Abweichungen. Eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie, Heidelberg: Carl-Auer 2012. Verhaltensstörungen, Sinn und Funktion, Heidelberg: Carl-Auer 2013. Der heimliche Wunsch nach Nähe. Bindungstheorie und Heimerziehung, 5. Auflage. Weinheim: Beltz Juventa 2014. Fremdplatzierung und Bindung. Weinheim: Beltz Juventa 2015.

Teilnahmegebühr 150,- €‚ (DGSF-Mitglieder 130,- €‚ Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 120,- €). Die Anerkennung der Veranstaltung durch die Landespsychotherapeutenkammer wird beantragt.


30. November 2018 – Familienrat – Jugendamt Stuttgart berichtet – Heike Hör/ Sabina Schäfer, Stuttgart, in Koblenz/Vallendar


titel-programm-screen2017-2018   

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01 77 – 4 07 24 46, Mo – Fr 8.00 bis 8.30 h
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