Herzlich willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


24./25. September 2021 – Selbstwirksamkeit und emotionale Entlastung mithilfe der Klopfakupressur – Margarete Herrig, Vallendar

01./02. Oktober 2021 – Impact-Techniken für Systemische Therapie, Beratung und (im) Coaching – Horst Lempart, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

5. November 2021 – Kinder in der Familientherapie, Eltern in der Kindertherapie – wer ist zu viel, wer fehlt? Ein integrativer Ansatz: Kinderorientierte Familientherapie aus Skandinavien.

Bernd Reiners, Roetgen (bei Aachen), in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 05. November 2021, 9.00 – 17.00 Uhr, im Forum Pallotti, Vallendar.

Kinder werden nicht regelmäßig an Familiengesprächen beteiligt. Umgekehrt bleiben in der Kindertherapie häufig die Eltern „außen vor“. Es gibt eine Methode aus Skandinavien, der es besonders gut gelingt, die Kooperationen der Generationen zu verbessern: Die Kinderorientierte Familientherapie (KOF).

Eltern und Kind treffen sich zum gemeinsamen freien Spiel mit der/des Therapeut*in, gerne mit Holzfiguren im Sandkasten. Das Spiel spiegelt sowohl das Innenleben des Kindes als auch die Beziehungsmuster der Familie.

Das Besondere im Vergleich zum klassischen therapeutischen Spiel ist die Beteiligung der Eltern und die aktive Rolle der/des Therapeut*in. Ihr/ihm geht es um das Verstehen der Muster, jedoch auch um die Unterstützung der familiären geglückten Interaktion, um gemeinschaftliche Handlung, die Spaß macht und – ganz nebenbei – Bindung fördert. Darüber hinaus kann im Nachgespräch mit den Eltern das eher reflexive Bedürfnis der Eltern nach Verstehen des kindlichen Verhaltens sowie ihrer eigenen Verhaltensmöglichkeiten befriedigt werden.

KOF eignet sich sowohl als Behandlungs- als auch als Untersuchungsmethode. Auch in psychiatrischen und familienrechtlichen Fragestellungen wird es verwendet. Der Fachtag stellt die Methode anhand einiger Fallvignetten vor. Zentrales Element wird ein Rollenspiel des Referenten mit einer Beispiel-Rollenfamilie aus den Reihen der Teilnehmer sein.

Ausführliche Informationen über KOF findet man unter www.kinderorientierte-familientherapie.de 

Bernd Reiners, Dipl.-Psych., Paar-, Familien- und Lehrtherapeut für systemische Therapie (DGSF), Lehr-Supervisor (DGSv), europäisches Zertifikat für Psychotherapie (ECP), Lehrtherapeut für kinderorientierte Familientherapie (DGKOF), lernte KOF 2004 in Schweden kennen.

Literatur:

Reiners, B. (2013/2019). Kinderorientierte Familientherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Reiners, B. (2006). Kinderorientierte Familientherapie – eine neue Methode aus Skandinavien zur besseren Integration jüngerer Kinder in die Familientherapie. Kontext, Zeitschrift für Systemische Therapie und Familientherapie, 37 (4), S. 349-359. (auch als Download auf der Seite der DGSF)

Teilnahmegebühr: 110,- € (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 90,- €). Die Veranstaltung wurde als Fortbildung von der LPK-RLP mit 11 Punkten anerkannt.

Die Veranstaltung ist von der Landespsychotherapeutenkammer RLP als Fortbildung mit 11 Punkten anerkannt.

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12./13. November 2021 – Von der Haltung zur Methode – Sandra Wichter, Renate Mücke, Vallendar

12./13. November 2021 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar

12./13. November 2021 – Einführung in die Systemische Beratung – Anne-Rose Marchner, Madeleine Stein, Vallendar

13./14. November 2021 – Selbsterfahrung / Familien-/ Herkunfts(re)konstruktion – Frank Steffens, Vallendar

16. November 2021 – Umgang mit psychischen Störungen im systemischen Kontext – Ute Michaelis, Vallendar

19. November 2021 – Wer ist am Set??? – Leonie Dortschy, Vallendar

20. November 2021 – Wenn hören alleine nicht reicht … – Christian Haas, Vallendar

20./21. November 2021 – Einblick in die dialogische Netzwerkarbeit bei psychischen Krisen (Offener Dialog) – Janine Lauer, Julia Bröhling-Kusterer, Vallendar

25./26. November 2021 – Einführung / Fortbildung in die Systemische Traumapädagogik – Andrea Galitz, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

01./02. Dezember 2021 – Stärke statt (Ohn-)Macht – von der eigenen Präsenz zum Gewaltfreien Handeln

Ein Leitfaden für Beratung, Therapie und Pädagogik

Martin Lemme, Bramsche, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 01./02. Dezember 2021, jeweils 9.00 -17.00 Uhr in Vallendar

„Die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen (Gewalt, Beleidigungen, Verweigerungen, Abwesenheiten, ängstliche Vermeidungen und Zwänge u.a.m.) führen vielfach bei Eltern und Pädagog*innen zu einer erlebten Hilflosigkeit. Auch Berater*innen und Therapeut*innen sind nicht selten von dieser wahrgenommenen Ohnmacht angesteckt.“

Das Konzept der Neuen Autorität bietet für eben diese Situationen eine Vorgehensweise an, die es ermöglicht, die eigene Präsenz und Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen, ohne Zwang und Gewalt auszuüben. Die Entwicklung dieses Konzeptes geht auf Haim Omer und Arist v. Schlippe zurück und baut u.a. auf dem Gewaltlosen Widerstand nach Mahatma Gandhi sowie auf systemischen Grundprinzipien auf.

Die Neue Autorität findet neben der Arbeit mit Eltern seit einigen Jahren immer mehr Verbreitung in Schulen, sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Institutionen, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Firmen, Polizei und Politik. In diesem Seminar wird die Vorgehensweise nach dem Leitfaden von Bruno Körner und Martin Lemme vorgestellt und an Beispielen umgesetzt. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, anhand von Erfahrungsübungen, Kleingruppenarbeiten und praktischen Anwendungen diesen an eigenen oder auch vorgeschlagenen Beispielen umzusetzen und somit in einem praxisorientierten Überblick kennenzulernen.

Martin Lemme

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, eigene Praxis mit KV-Zulassung (VT), Systemischer Therapeut u. Supervisor, Systemischer Coach für Neue Autorität, Partner in SyNA: Systemisches Institut für Neue Autorität. Weitere Ausbildungen: PEP (Prozessorientierte Embodiment fokussierte Psychologie), PITT (Traumatherapie), Psychodrama, mehrjährige Tätigkeit in ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe sowie Psychotherapie, Supervision und Fallberatung u.a.m.. Schwerpunkte der Arbeit: Neue Autorität in Jugendhilfe, Psychotherapie und Schule, Fortbildungen, Seminare, Vorträge. Autor verschiedener Fachartikel und Bücher.

TN-Gebühr:   230,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 210,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 190,- €).

Die Veranstaltung wurde als Fortbildung von der LPK-RLP mit 22 Punkten anerkannt.

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2022

Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

11./12. Januar 2022 – Auf den Punkt kommen – wie man das Werkzeug Sprache in Therapie und Beratung effektiv nutzen kann

Dr. Hans Lieb, Edenkoben, in Vallendar/Koblenz

DGSF-Fachtag/Workshop am 11./12. Januar 2022, 9.00 – 17.00 Uhr, in Vallendar/Koblenz

Sprache ist das zentrale Medium in Therapie und Beratung. Um hier effektiv zu sein, hilft uns zum einen ein vertieftes Verständnis der Rolle der Sprache in unserem Leben, in dem wir nicht nur sprechen und hören, sondern immer schon in Sprache zu Hause sind. In unseren und in den Worten unserer Klienten steckt immer mehr drin, als wir ahnen.

Pragmatisch geht es dann um die Kunst, therapeutisch-beraterisches Hören und Sprechen zu verfeinern: Zum einen durch genaues Hinhören und Nachfragen (ohne dabei inquisitorisch zu werden) zu Gesagtem, implizit Mitgesagtem, Getilgtem, verwendeten Schlüsselworten und durch die Erfassung von nonverbal Mitschwingendem. Zum anderen durch die Genauigkeit unseres eigenen Sprechens bis hinein in Sprachdetails wie z.B. Subjekt- und Objektformulierungen oder Konjunktivverwendungen.

Im Seminar wird dazu – bei grundsätzlicher Toleranz gegenüber anderen Sprachspielen – das Konzept „Klartext“ des Autors vermittelt. Didaktik: Theorieeinheiten – Demonstrationen – Einzelübungen

Literatur:

Lieb, Hans (2020): Werkzeug Sprache in Therapie, Beratung und Supervision. Das Grundlagenbuch. Vandenhoeck und Ruprecht.

Lieb, Hans (2021): Werkzeug Sprache in Therapie, Beratung und Supervision. Das Arbeitsbuch (mit Videodemonstrationen). Vandenhoeck und Ruprecht.

Dr. Hans Lieb, Diplom-Psychologe, Systemischer und verhaltenstherapeutischer Lehrtherapeut (SG), Psychologischer Psychotherapeut

Teilnahmegebühr: 230,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 210,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 190,- €).

Die Veranstaltung ist durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP als Fortbildung mit 22 Punkten anerkannt.

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14./15. Januar 2022 – Systemisches Veränderungsmanagement – Horst Lempart, Vallendar

12. Februar 2022 – Ein systemischer Blick auf den Schmerz – Dr. Eva Zöller, Vallendar


ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision

Geschäftsstelle: Hauptstraße 6, 55469 Oppertshausen
Tel: 0 67 61 – 8 50 30 65, mittwochs 15.00 – 18.00 Uhr,
01 77 – 4 07 24 46, Mo – Fr 8.00 bis 8.30 h
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