Herzlich willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


01. September 2020 – Infoabend Eva Kaiser-Nolden, Renate Mücke, Frank Steffens, Forum Pallotti, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

3./4. September 2020 – Stärke statt (Ohn-)Macht – von der eigenen Präsenz zum Gewaltfreien Handeln – Ein Leitfaden für Beratung, Therapie und Pädagogik

Martin Lemme, Bramsche, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 3./4. September 2020, jeweils 9.00 -17.00 Uhr, im Forum Pallotti, Vallendar

„Die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen (Gewalt, Beleidigungen, Verweigerungen, Abwesenheiten, ängstliche Vermeidungen und Zwänge u.a.m.) führen vielfach bei Eltern und Pädagog*innen zu einer erlebten Hilflosigkeit. Auch Berater*innen und Therapeut*innen sind nicht selten von dieser wahrgenommenen Ohnmacht angesteckt.“

Das Konzept der Neuen Autorität bietet für eben diese Situationen eine Vorgehensweise an, die es ermöglicht, die eigene Präsenz und Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen, ohne Zwang und Gewalt auszuüben. Die Entwicklung dieses Konzeptes geht auf Haim Omer und Arist v. Schlippe zurück und baut u.a. auf dem Gewaltlosen Widerstand nach Mahatma Gandhi sowie auf systemischen Grundprinzipien auf.

Die Neue Autorität findet neben der Arbeit mit Eltern seit einigen Jahren immer mehr Verbreitung in Schulen, sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Institutionen, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Firmen, Polizei und Politik. In diesem Seminar wird die Vorgehensweise nach dem Leitfaden von Bruno Körner und Martin Lemme vorgestellt und an Beispielen umgesetzt. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, anhand von Erfahrungsübungen, Kleingruppenarbeiten und praktischen Anwendungen diesen an eigenen oder auch vorgeschlagenen Beispielen umzusetzen und somit in einem praxisorientierten Überblick kennenzulernen.

Martin Lemme, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, eigene Praxis mit KV-Zulassung (VT), Systemischer Therapeut u. Supervisor, Systemischer Coach für Neue Autorität, Partner in SyNA: Systemisches Institut für Neue Autorität. Weitere Ausbildungen: PEP (Prozessorientierte Embodimentfokussiert Psychologie), PITT (Traumatherapie), Psychodrama, mehrjährige Tätigkeit in ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe sowie Psychotherapie, Supervision und Fallberatung u.a.m. Schwerpunkte der Arbeit: Psychotherapie, Neue Autorität in Jugendhilfe, Psychotherapie und Schule, Fortbildungen, Seminare, Vorträge. Autor verschiedener Fachartikel und Bücher.

Teilnahmegebühr: 230,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 210,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 190,- €).

Die Veranstaltung wurde durch die Landespsychotherapeutenkammer-RLP mit 22 Punkten anerkannt.

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04./05. Sept 2020 – Feldenkrais – Eile und Weile – Manfred Kruppa, Vallendar

08. und 24. September 2020 – War‘s das? – Kann ich jetzt gehen?! – Klemens Hundelshausen, Vallendar

10./11. September 2020 – Verliebt, verlobt, verheiratet – geschieden! – Dirk Morschhäuser, Vallendar

18. September 2020 – Umgang mit psychischen Störungen im systemischen Kontext – Ute Michaelis, Vallendar

18./19. September 2020 – Systemische Praxis mit Kindern und Jugendlichen – Leonie Dortschy, Vallendar

25. September 2020 – Zusatz-Supervision – Anke Kaiser, Koblenz/Vallendar

2. Oktober 2020 – Start der FB: Systemische Pädagogik -„Mittendrin im Schulalltag!“ – Hans-Ludwig Auer, Naveen Schwind, UNI Koblenz

23./24. Oktober 2020 – Die Fünf Freiheiten – Nutzen unserer Ressourcen und kreativ auswählen können – Anke Brühl-Tschuck, Hendrik Bomers, Vallendar

30./31. Oktober 2020 – Impact-Techniken für Systemische Therapie, Beratung und (im) Coaching – Horst Lempart, Vallendar

13./14. November 2020 – Selbstwirksamkeit und emotionale Entlastung mithilfe der Klopfakupressur – Margarete Herrig, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag   

18. November 2020 – Systemische Therapie von Suizidhandlungen im Kindes- und Jugendalter

Dr. Wilhelm Rotthaus, Bergheim, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 18. November 2020, 9.00 – 17.00 Uhr, in Vallendar.

Suiziddrohungen und Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen stellen für ErzieherInnen, BeraterInnen und TherapeutInnen eine große Herausforderung dar, zumal die Wiederholungsgefahr von Suizidhandlungen hoch ist. Es stellen sich die Fragen:
• Darf ich meine Befürchtung, mein Gegenüber könnte suizidale Gedanken haben, offen ansprechen?
• Woran erkenne ich eine akute Suizidalität?
• Verfüge ich über die erforderliche Kompetenz im Umgang mit dem Problem?
• Wann muss ich eine Klinikaufnahme veranlassen?

Kaum eine Handlung ist so sehr auf die wichtigen Angehörigen bezogen, wie die Suizidhandlung. Deshalb ist es grob leichtfertig, sich im Falle einer suizidalen Krise auf eine Einzeltherapie zu beschränken. Vielmehr müssen die wichtigen Bezugspersonen aktiv in die Beratung und Therapie einbezogen werden.

Die Teilnehmerinnen des Seminars sind eingeladen, eigene Fälle in die Diskussion einzubringen.

Dr. Wilhelm Rotthaus
ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; ehemaliger Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen.

TN-Gebühr: 110,- € (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 90,- €). Die Veranstaltung wurde durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP mit 11 Punkten anerkannt.

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20./21. November 2020 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar

05./06. Dezember 2020 – Selbsterfahrung/Familien(re)konstruktion – Frank Steffens, Oppertshausen


2021- save the date

Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

06. Juli 2021 – Menschenwürde und Scham

Dr. Stephan Marks, Stegen (bei Freiburg), in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 06. Juli 2021, 9.00 – 17.00 Uhr, Forum Pallotti in Vallendar.

„Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung, in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann.
Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.“

In der Fortbildung werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung) die grundlegenden
Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuch-Autor. Er bildet seit vielen Jahren Berufstätige, die mit Menschen arbeiten, über Menschenwürde und Scham fort. Stephan Marks leitete das Forschungsprojekt „Geschichte und Erinnerung“.

Veröffentlichungen:
• Scham – die tabuisierte Emotion, Patmos Verlag 2017 (7. Auflage)
• Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus, Patmos Verlag 2017 (4. Auflage)
• Die Würde des Menschen ist verletzbar, Patmos Verlag 2017 (2., völlig überarbeitete Neuauflage des Buches „Die Würde des Menschen oder der blinde Fleck in unserer Gesellschaft “)

TN-Gebühr:   110,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende und Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen 90,- €)
Die Veranstaltung wurde durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP mit 11 Punkten anerkannt.

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ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision

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