Herzlich Willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung

 

9./10. März – Trauer und VerlustAnke Kaiser, Vallendar


14. März 2017 – Systemisches Störungswissen am Beispiel von Angststörungen und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter

Dr. Wilhelm Rotthaus, Bergheim

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Unabhängig davon, welches Problemverhalten präsentiert wird, muss die systemische BeraterIn oder TherapeutIn sich in jedem Einzelfall im Diskurs mit ihrer Klientin oder ihrem Klienten einen Weg gleichsam durch eine ihr unbekannte Landschaft suchen. Ein fundiertes Störungswissen kann ihr dabei im Sinne vielfältiger Landkarten Orientierungshilfen geben. Denn es ermöglicht, systemische Hypothesen zu bilden und daran das eigene Vorgehen auszurichten. Auch wenn es sich nur um Konstruktionen handelt, sind ein Störungswissen und eine Fertigkeit beim Methodeneinsatz für ein verantwortungsvolles beraterisches oder therapeutisches Handeln notwendig, weil sie die Flexibilität ermöglichen, um den jeweiligen Besonderheiten des Klientensystems gerecht zu werden.

In dem Seminar werden das systemische Störungswissen zu Angststörungen im Kindes- und Jugendalter – der häufigsten Störung in dieser Altersperiode – und zu Suizidalität dargestellt sowie methodische Vorgehensweisen geübt, die sich bei diesen Problemstellungen bewährt haben.

Dr. Wilhelm Rotthaus ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; ehemaliger Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen.

offenes Tagesseminar: Forum Pallotti, Vallendar, 9 – 17 Uhr, Kosten: 75,- €, Anmeldung

Die Veranstaltung ist durch die Landespsychotherapeutenkammer-RLP anerkannt.


14. Juni 2017 – Wenn die Wunde verheilt ist, schmerzt die Narbe: Kinder und Traumadynamik

Alexander Korittko, Hannover

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Nicht jeder Stress ist traumatischer Stress, doch wenn chronischer Stress auf die Entwicklung eines kleinen Kindes einwirkt, hat er besonders heftige Störungen zur Folge. Anders als bei Erwachsenen beeinflusst traumatischer Stress in Form von Vernachlässigung, Misshandlung und anderen Formen von Gewalt die im Wachsen befindliche Struktur des Gehirns. Wie es kommt, dass Kinder dann später auch bei kleinsten Belastungen extreme Phänomene der Über- oder Untererregung zeigen, die in der Sprache der Psychotraumatologie als „Hyperarousal“ und „Dissoziation“ bekannt sind, wird zusammen mit neuen Erkenntnissen aus der Hirnforschung vorgetragen.

Es wird außerdem vorgestellt, wie eine so genannte Trauma-orientierte Pädagogik dazu führen kann, dass ein zuverlässiger Beziehungsrahmen zusammen mit Maßnahmen der äußeren und inneren Stabilisierung dazu verhelfen kann, dass Kinder und Jugendliche ein inneres Gleichgewicht und damit eine Genesung erlangen können.

Ale­xan­der Ko­ritt­ko, Dipl. So­zi­al­ar­bei­ter und  Paar- und Fa­mi­lien­the­ra­peut, Sy­ste­mi­scher Lehrtherapeut und  Lehrsu­per­vi­sor (DGSF); bis 2013 in ei­ner kom­mu­na­len Ju­gend- Fa­mi­lien- und Er­zie­hungs­be­ra­tungs­stel­le in Han­no­ver tä­tig gewesen, Mit­be­grün­der des Zen­trums für Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie und trau­ma­zen­trier­te Psy­cho­the­ra­pie Nie­der­sach­sen (zptn),

Autor von „Traumatischer Stress in der Familie“, zusammen mit K.H. Pleyer, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen, 4. Auflage 2014, und „Posttraumatische Belastung bei Kindern und Jugendlichen“, Carl Auer, Heidelberg, März 2016.

offenes Tagesseminar: Koblenz (Tagungsort wird noch bekanntgegeben), 9 – 17 Uhr, Kosten: 75,- €, Anmeldung

Die Veranstaltung ist durch die Landespsychotherapeutenkammer-RLP anerkannt.


Neues Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte an Schulen

Voraussichtlich neuer Start im September 2017

Systemische Pädagogik – Mittendrin im Schulalltag

ab dem Schuljahr 2016/2017 führen wir mit dem Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Koblenz (ZfL) eine Weiterbildung (8 x 1 Tag, 4 Tage pro Halbjahr) für Lehrkräfte an Schulen durch.

Sprechen Sie uns gerne an!


titel-programm-screen2017-2018

Das neue ISTN-Weiterbildungsprogramm 2017/18

     

ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision
Geschäftsstelle: Hauptstraße 6, 55469 Oppertshausen
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