Herzlich willkommen beim ISTN Koblenz

Ihr Institut für Systemisches Arbeiten und berufliche Weiterbildung


ACHTUNG: kurzfristige Ankündigung

DGSF-Fachgruppe: Pflege: systemisch {pflegen – betreuen – begleiten} beraten in Kooperation mit PHTV-Vallendar, ISTN Koblenz u. a. …

20. November 2019 – „Präventive Hilfen und Beratung in kritischen Lebensphasen“

DGSF-Fachtag am 20. November 2019 in der PTHV (Forum Pallotti) in Valendar, 8:30 – 17 Uhr

„Wer meint, dass jede Einzelfrage unter unmittelbarem Rückgriff auf den Schutz der Menschenwürde gelöst und entschieden werden könne, läuft Gefahr, den Begriff Menschenwürde zur billigen Münze zu machen.“

Wolfgang Huber

Unsere Lebensspanne lädt uns immer wieder zu Reflexionsphasen ein. Am Lebensende stellen sich die Fragen zur eigenen Würde, Selbstbestimmung und Autonomie häufig mit enormer Intensität und Tragweite. Diesen Fragen stellen sich nicht nur der betroffene Mensch, sondern auch sein soziales Umfeld und die professionellen Helfersysteme.

  •  Was macht jetzt (noch) Sinn?
  •  Was tut mir wohl und was will ich nun?
  •  Worauf kann ich mich in der Beziehung mit den Zugehörigen und Professionellen verlassen?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen sind so einzigartig, wie der Mensch selbst, der sie sich und anderen stellt.
Gemeinsam nach Antworten suchen ist auch Wunsch und Ziel dieses Fachtages. Im DIALOG sein – zuhören – nachdenken – sich gegenseitig anregen, das sind Möglichkeiten an diesem Fachtag. Die Experten aus verschiedenen Kontexten, lassen Sie teilhaben an den Erfahrungen und geben vielfältige Anregungen, ohne vorschnelle Lösungen anzubieten.
Neben spannenden Impulsvorträgen bieten wir Ihnen auch vielfältige Möglichkeiten, Zeit mit den Experten zu verbringen und für Ihre Kontexte passende Impulse mitzunehmen

mit Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer, Prof. Dr. Frank Weidner, Dr. Henning Scherf, Günther Schlott, Irene Hössl, Sabine Scriba, Susanne Kiepke-Ziemes und Andrea Rose.

TN-Gebühr:   65,- € (DGSF-Mitglieder 55,- €)

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29./30. November 2019 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar


2020

18. Januar / 01. Februar 2020 – Systemisches Arbeiten im Kontext Schule – Neuen Herausforderungen begegnen – Naveen Schwind, Vallendar

18. Januar 2020 – Feldenkrais – den Unterschied spüren – Manfred Kruppa, Vallendar

06./07. Februar 2020 – Einführung in die Systemische Beratung – Frank Steffens, Vallendar

29. Februar 2020 – Feldenkrais – die Freundlichkeit des Fehlers – Manfred Kruppa, Vallendar

05./06. März 2020 – Impact-Techniken für Systemische Therapie, Beratung und (im) Coaching – Horst Lempart, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

11./12. März 2020 – Störungsorientierte Systemtherapie

Dr. Hans Lieb, Edenkoben, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 11./12. März 2020, 9.00 – 17.00 Uhr, im Forum Pallotti, Vallendar

„Einen angemessenen Umgang mit Diagnosen zu finden und das breite Spektrum genuin systemtherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für einzelne Störungsbilder wiederzuentdecken und weiterzuentwickeln gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Systemtherapie im nächsten Jahrzehnt.

Im Seminar wird gezeigt, wie man ohne Verlust der systemischen Identität effektiv mit Diagnosen umgehen kann und wie man das gute systemische Fundament in störungsspezifische Behandlungsansätze einbringen kann. Dazu gibt es im Seminar einen allgemeinen Teil und einen störungsspezifischen für einzelne Störungen.“

Dr. Hans Lieb, Diplom-Psychologe, systemischer und verhaltenstherapeutischer Lehrtherapeut (SG), Psychologischer Psychotherapeut

TN-Gebühr: 230,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 210,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 190,- €).
Die Veranstaltung ist durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP mit 22 Punkten anerkannt.

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19./20. März 2020 – Einführung und Start der Fortbildung in Systemischer Traumapädagogik – Andrea Galitz, Vallendar

23. März 2020 – #Cutting – Workshop für professionell Helfende – Anne-Rose Marchner, Vallendar

27. März 2020 – Zusatz-Supervision – Anke Kaiser, Koblenz/Vallendar

28. März 2020 – Grenzen spüren – In Beziehung treten – Katharina Domogalla, Iwona Engers, Vallendar

02.-04. April 2020 – Start der WB „Systemische Beratung DGSF/DGfB“ – Anke Kaiser, Frank Steffens, Vallendar

24./25. April 2020 – Start der FB „Systemische Gesprächsführung“ – Sybille Dhaen, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

8. Mai 2020 – Menschenwürde und Scham

Dr. Stephan Marks, Stegen (bei Freiburg), in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 08. Mai 2020, 9.00 – 17.00 Uhr, Forum Pallotti in Vallendar.

„Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung, in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann.
Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.“

In der Fortbildung werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung) die grundlegenden
Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuch-Autor. Er bildet seit vielen Jahren Berufstätige, die mit Menschen arbeiten, über Menschenwürde und Scham fort. Stephan Marks leitete das Forschungsprojekt „Geschichte und Erinnerung“.

Veröffentlichungen:
• Scham – die tabuisierte Emotion, Patmos Verlag 2017 (7. Auflage)
• Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus, Patmos Verlag 2017 (4. Auflage)
• Die Würde des Menschen ist verletzbar, Patmos Verlag 2017 (2., völlig überarbeitete Neuauflage des Buches „Die Würde des Menschen oder der blinde Fleck in unserer Gesellschaft “)

TN-Gebühr:   110,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende und Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen 90,- €)
Die Veranstaltung wird voraussichtlich durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP anerkannt.

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15./16. Mai 2020 – Selbstwirksamkeit und emotionale Entlastung mithilfe der Klopfakupressur – Margarete Herrig, Vallendar

05./06. Juni 2020 – Na klar geht hier systemisch?! – Oder über die (systemische) Haltung zur Sucht – Sandra Wichter, Renate Mücke, Vallendar

19./20. Juni 2020 – Start der WB „Systemische Therapie DGSF (Aufbau)“ – Anke Kaiser, Hans-Ludwig Auer, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

26. Juni 2020 – Das wird Schule machen – Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer

Sibylle Patriarca, Stuttgart, in Vallendar

Workshop am 26. Juni 2020, 9.00 – 17.00 Uhr, Forum Pallotti in Vallendar.

„Soll die Schullaufbahn eines jungen Menschen in sozialer wie in akademischer Hinsicht optimal gelingen, erfordert dies eine beständige und qualitätsvolle Kommunikation zwischen Lehrkräften, Kindern und Eltern.
Was braucht es also, damit diese Kommunikation zustande kommt, trägt und im Schulalltag gelebt wird? Wir wissen, dass sich Nöte, Ängste, Überlastungen, Drucksituationen und Unzufriedenheit vieler im System Schule Tätigen ähneln.“

Themenschwerpunkte dieses Fachtages sind daher:
• die Förderung und Stärkung der Beziehungskompetenz als Basis für Miteinander im Schulalltag,
• die Förderung und Stärkung der Sozial- und Führungskompetenz in
herausfordernden Situationen und Konflikten. Wesentliche Erkenntnisse und das Wertefundament von Jesper Juul und familylab – die familienwerkstatt wirken als theoretischer Rahmen.

Dieser Workshop richtet sich an Fachkräfte aus dem Kontext Schule, die das Anliegen mitbringen, eigene pädagogische Praxis auf der Grundlage von Gruppenerfahrung und individuellem Training zu reflektieren und zu verändern. Durch themenbezogene Rollenspiele haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, persönliche Anliegen einzubringen und individuellen Gewinn aus der erlebten Übungspraxis zu ziehen. Die Übungen sind gut übertragbar und können in der Klasse oder im Kolleg*innenkreis eingebracht und genutzt werden. Denn eines ist gewiss: Änderungen in der Schule kommen nicht von oben, sie müssen von unten kommen!

Sibylle Patriarca
Dipl.-Sozialpädagogin, seit 2011 in freiberuflicher Praxis als Elternberaterin Frühe Kindheit und familylab-Seminarleiterin in Bildungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen und (Hoch-)Schulen. Seit 2017 Mitarbeitende im FamilienRat-Büro des Jugendamtes Stuttgart. Zuvor zehn Jahre als Bereichsleiterin für den Bereich „Kinder und Familie“ und als Teamleiterin eines Schülerhauses an einer Stuttgarter Grundschule im Übergang zur Ganztagesschule.

Lebensmotto: „Nie anfangen aufzuhören, nie aufhören anzufangen!“ (Cicero, 106 v.Chr. – 43 v.Chr)

TN-Gebühr: 110,- € (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende und Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen 90,- €).

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Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag

3./4. September 2020 – Stärke statt (Ohn-)Macht – von der eigenen Präsenz zum Gewaltfreien Handeln – Ein Leitfaden für Beratung, Therapie und Pädagogik

Martin Lemme, Bramsche, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 3./4. September 2020, jeweils 9.00 -17.00 Uhr, im Forum Pallotti, Vallendar

„Die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen (Gewalt, Beleidigungen, Verweigerungen, Abwesenheiten, ängstliche Vermeidungen und Zwänge u.a.m.) führen vielfach bei Eltern und Pädagog*innen zu einer erlebten Hilflosigkeit. Auch Berater*innen und Therapeut*innen sind nicht selten von dieser wahrgenommenen Ohnmacht angesteckt.“

Das Konzept der Neuen Autorität bietet für eben diese Situationen eine Vorgehensweise an, die es ermöglicht, die eigene Präsenz und Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen, ohne Zwang und Gewalt auszuüben. Die Entwicklung dieses Konzeptes geht auf Haim Omer und Arist v. Schlippe zurück und baut u.a. auf dem Gewaltlosen Widerstand nach Mahatma Gandhi sowie auf systemischen Grundprinzipien auf.

Die Neue Autorität findet neben der Arbeit mit Eltern seit einigen Jahren immer mehr Verbreitung in Schulen, sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Institutionen, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Firmen, Polizei und Politik. In diesem Seminar wird die Vorgehensweise nach dem Leitfaden von Bruno Körner und Martin Lemme vorgestellt und an Beispielen umgesetzt. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, anhand von Erfahrungsübungen, Kleingruppenarbeiten und praktischen Anwendungen diesen an eigenen oder auch vorgeschlagenen Beispielen umzusetzen und somit in einem praxisorientierten Überblick kennenzulernen.

Martin Lemme, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, eigene Praxis mit KV-Zulassung (VT), Systemischer Therapeut u. Supervisor, Systemischer Coach für Neue Autorität, Partner in SyNA: Systemisches Institut für Neue Autorität. Weitere Ausbildungen: PEP (Prozessorientierte Embodimentfokussiert Psychologie), PITT (Traumatherapie), Psychodrama, mehrjährige Tätigkeit in ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe sowie Psychotherapie, Supervision und Fallberatung u.a.m. Schwerpunkte der Arbeit: Psychotherapie, Neue Autorität in Jugendhilfe, Psychotherapie und Schule, Fortbildungen, Seminare, Vorträge. Autor verschiedener Fachartikel und Bücher.

Teilnahmegebühr: 230,- € (ohne Übernachtung) (DGSF-Mitglieder 210,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 190,- €).

Die Anerkennung der Veranstaltung durch die LPK-RLP und nach dem Bildungsfreistellungsgesetz RLP wird beantragt.

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04./05. Sept 2020 – Feldenkrais – Eile und Weile – Manfred Kruppa, Vallendar

08. und 24. September 2020 – War‘s das? – Kann ich jetzt gehen?! – Klemens Hundelshausen, Vallendar

10./11. September 2020 – Verliebt, verlobt, verheiratet – geschieden! – Dirk Morschhäuser, Vallendar

18. September 2020 – Umgang mit psychischen Störungen im systemischen Kontext – Ute Michaelis, Vallendar

18./19. September 2020 – Systemische Praxis mit Kindern und Jugendlichen – Leonie Dortschy, Vallendar

25. September 2020 – Zusatz-Supervision – Anke Kaiser, Koblenz/Vallendar

23./24. Oktober 2020 – Die Fünf Freiheiten – Nutzen unserer Ressourcen und kreativ auswählen können – Anke Brühl-Tschuck, Hendrik Bomers, Vallendar

30./31. Oktober 2020 – Impact-Techniken für Systemische Therapie, Beratung und (im) Coaching – Horst Lempart, Vallendar

13./14. November 2020 – Selbstwirksamkeit und emotionale Entlastung mithilfe der Klopfakupressur – Margarete Herrig, Vallendar


Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Koblenz“ – gemeinsam mit der DGSF

DGSF-Fachtag   

18. November 2020 – Systemische Therapie von Suizidhandlungen im Kindes- und Jugendalter

Dr. Wilhelm Rotthaus, Bergheim, in Vallendar

DGSF-Fachtag/Workshop am 18. November 2020, 9.00 – 17.00 Uhr, in Vallendar.

Suiziddrohungen und Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen stellen für ErzieherInnen, BeraterInnen und TherapeutInnen eine große Herausforderung dar, zumal die Wiederholungsgefahr von Suizidhandlungen hoch ist. Es stellen sich die Fragen:
• Darf ich meine Befürchtung, mein Gegenüber könnte suizidale Gedanken haben, offen ansprechen?
• Woran erkenne ich eine akute Suizidalität?
• Verfüge ich über die erforderliche Kompetenz im Umgang mit dem Problem?
• Wann muss ich eine Klinikaufnahme veranlassen?

Kaum eine Handlung ist so sehr auf die wichtigen Angehörigen bezogen, wie die Suizidhandlung. Deshalb ist es grob leichtfertig, sich im Falle einer suizidalen Krise auf eine Einzeltherapie zu beschränken. Vielmehr müssen die wichtigen Bezugspersonen aktiv in die Beratung und Therapie einbezogen werden.

Die Teilnehmerinnen des Seminars sind eingeladen, eigene Fälle in die Diskussion einzubringen.

Dr. Wilhelm Rotthaus
ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; ehemaliger Fachbereichsarzt der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen.

TN-Gebühr: 110,- € (DGSF-Mitglieder 100,- €, Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 90,- €). Die Veranstaltung wird voraussichtlich durch die Landespsychotherapeutenkammer RLP anerkannt.

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20./21. November 2020 – Trauer und Verlust – Anke Kaiser, Vallendar

05./06. Dezember 2020 – Selbsterfahrung/Familien(re)konstruktion – Frank Steffens, Oppertshausen


ISTN Koblenz – Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision

Geschäftsstelle: Hauptstraße 6, 55469 Oppertshausen
Tel: 0 67 61 – 8 50 30 65, mittwochs 15.00 – 18.00 Uhr,
01 77 – 4 07 24 46, Mo – Fr 8.00 bis 8.30 h
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