#cutting

Workshop für professionell Helfende

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen verstehen und sinnvoll handeln als Lehrer/in, Schulsozialarbeiter/in, Kinderarzt/-ärztin, Berater/in.

Cutting, engl.: Das Anbringen von Schmuck- bzw. Ziernarben, Form der Körpermodifikation oder absichtsvolles Zufügen von Schnitten oder Kratzern auf der eigenen Haut mit einem scharfen Objekt.

Wenn sich jemand selbst verletzt, zum Beispiel indem er oder sie sich ritzt, zeugt dies von einer inneren Not, einer Ambivalenz zwischen dem Aushalten können, was ist, und die Kraft zu haben für das, was kommt. Sich ritzende Kinder und Jugendliche wollen in den meisten Fällen nicht sterben, sondern leben, und das mit großer Intensität.

Aber wie können professionell Helfende auf dieses Verhalten reagieren? In unserem Workshop vermitteln wir Wissen über Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen und entdecken den dahinter stehenden Sinn. Darauf aufbauend wird unter Zuhilfenahme systemischer Methoden und  Gesprächstechniken, die gerade hier eine wunderbare Anwendung finden, geübt, Kindern und Jugendlichen in dieser ambivalenten Not beizustehen und ihnen ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und Vertrauen in sich selbst zu schenken.

Termin:

15. März 2018 (Do), 9:00 – 16:00 h in Vallendar

16. März 2018 (Fr), 9:00 – 16:00 h in Oppertshausen

Sonja Pötzl (2) marcher-anne-roseswLeitung:

Anne-Rose Marchner, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin DGSF

Sonja Pötzl, Dipl. Pädagogin, Systemische Therapeutin DGSF

Tagungsort:

15.03.18 – Forum Pallotti, Vallendar

16.03.18 – ISTN-Tagungshaus, Oppertshausen/Hunsrück

TN-Gebühr:   110,- € (Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 85,- €)
Gruppengröße:   maximal 15 Personen
Anmeldeschluss:   23. Februar 2018