#Cutting – Workshop für professionell Helfende

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen verstehen und professionell sinnvoll handeln.

Cutting, engl.: Das Anbringen von Schmuck- bzw. Ziernarben, Form der Körpermodifikation oder absichtsvolles Zufügen von Schnitten oder Kratzern auf der eigenen Haut mit einem scharfen Objekt.

Wenn sich jemand selbst verletzt, zum Beispiel indem er oder sie sich ritzt, zeugt dies von einer inneren Not, einer Ambivalenz zwischen dem Aushalten können, was ist, und die Kraft zu haben für das, was kommt. Sich ritzende Kinder und Jugendliche wollen in den meisten Fällen nicht sterben, sondern leben, und das mit großer Intensität.

Aber wie können professionell Helfende auf dieses Verhalten reagieren? In unserem Workshop vermitteln wir Wissen über selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen und entdecken den dahinterstehenden Sinn. Darauf aufbauend wird unter Zuhilfenahme systemischer Methoden und Gesprächstechniken, die gerade hier eine wunderbare Anwendung finden, geübt, Kindern und Jugendlichen in dieser ambivalenten Not beizustehen und ihnen ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und Vertrauen in sich selbst zu schenken.

Termine:   11. Juni 2019 (Di), 9.00 – 16.00 Uhr

Leitung:  

Anne-Rose Marchner, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin DGSF

Sonja Pötzl, Dipl. Pädagogin, Systemische Therapeutin DGSF

 

Tagungsort:   Forum Pallotti, Vallendar

 

TN-Gebühr:   120,- € (Teilnehmende in unseren längerfristigen Weiterbildungen und Ehemalige 100,- €)
Gruppengröße:   max. 15 Personen

Anmeldeschluss:   24. Mai 20