Stärken sehen – Potentiale entfalten
Systemische Methoden in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung
Sozialraumorientierung, Personenzentrierung und den Menschen als Expert*in in eigener Sache sehen – dass sind nur einige Schlagworte, die auch durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) vermehrt im Fokus stehen. Der systemische Ansatz nimmt genau das in den Blick und ermöglicht neben einem Perspektivwechsel auch eine an den Bedarfen orientierte Assistenz. Dabei können folgende Fragestellungen hilfreich sein:
Wie sieht der Sozialraum von Menschen mit geistiger Behinderung aus?
Welche Systeme unterstützen und tragen somit auch zur Teilhabe bei?
Was bedeutet eine systemische Haltung in der Alltagsbegleitung von Menschen mit Behinderung?
Welche Ressourcen sind vorhanden und wie können diese (wieder) erlebbar gemacht werden?
Ziele … die Teilnehmer*innen
• haben einen Überblick über verschiedene systemische Methoden und können diese für den Personenkreis anwenden
• erkennen eigene mögliche Ressourcen und die der Klient*innen
• nehmen Anregungen für den beruflichen Alltag mit
Inhalte
• Theoretische Grundlagen
• Systemische Methoden in leichter Sprache
• Arbeiten mit dem „System“: Klient*in, An- und Zugehörige, professionelle Helfer*innen
• Systemische Haltung und Herangehensweisen in verschiedenen Kontexten
Methoden
• Theorieimpulse
• Einzel- und Gruppenarbeit
• Fallarbeit
• Praktische Übungen und berufsfeldorientierte Selbsterfahrung
• Erfahrungsaustausch
Termin: steht noch nicht

Stephanie Sikinger, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin/ Familientherapeutin DGSF
Dr. Eva Zöller, Dipl.-Heilpädagogin/ Dipl.-Sportlehrerin, Focusing Beraterin, Systemische Therapeutin DGSF
Tagungsort: Koblenz/Vallendar
TN-Gebühr: 135,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 100,- €)
Anmeldeschluss: 3 Wochen vorher