Systemische Fallkonzeption – idiografische Systemmodellierung (ISM)

Projektworkshop (max. 8 TN), zweitägig

 

„Eine Fliege möchte ins Freie, hat aber ein Fenster vor sich. Der eine Flügel des Fensters ist geschlossen, der andere offen. Die Fliege sieht das allerdings nicht, sie fliegt permanent gegen das Glas des geschlossenen Flügels. Würde sie etwas zurückfliegen und die ganze Situation in den Blick nehmen, würde sie erkennen, dass der Weg ins Freie komplett offensteht.“

Günter Schiepek in „Systemische Fallkonzeption“, Seite 21, Hogrefe Verlag 2025

 

Kann ein erweitertes, systemisches Verständnis von „Problemen“ zu mehr Möglichkeiten führen?

Die idiografische Systemmodellierung (ISM) ist ein methodisches Vorgehen im Rahmen einer systemischen Fallkonzeption. Sie bietet die Möglichkeit Elemente oder Variablen einer subjektiv erlebten Ausgangssituation zu identifizieren um sie dann mit ihrer jeweiligen Ausprägung wechselwirkend in Beziehung zu setzen. Ziel ist ein zirkulär erweitertes Verstehen der eigenen persönlichen Fragestellung. Schon das Erarbeiten des ISM verändert die Selbsteinschätzung der Situation.

Die Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit sich abwechselnd in der Selbsterkundung oder in der Begleitung einer Kolleg*in zu arbeiten. Die Gruppengröße ist reduziert auf 8 Teilnehmende. Der Workshop ist auch offen für Kolleg*innen in laufender systemischer Weiterbildung.

Literatur: „Systemische Fallkonzeption – idiografische Systemmodellierung und personalisierte Prozessgestaltung“, Günter Schiepek, Bettina Siebert-Blaesing und Marcus B. Hausner – Hogrefe-Verlag, 2025

 

Termin: 04./05. September 2027 (Sa./So.), jeweils 10.00 – 18.00 Uhr

 

Frank Steffens, Dipl.-Sozialarbeiter, Systemischer Familien-, Paar- und Lehrtherapeut DGSF

Tagungsort: Vallendar

TN-Gebühr: 270,- € (ohne Übernachtung) (Teilnehmende/Ehemalige unserer längerfristigen Weiterbildungen und Studierende 200,- €)

Anmeldeschluss: drei Wochen vorher

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